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 Betreff des Beitrags: Dienstleistung nicht erbringbar, kassieren erlaubt
BeitragNachricht geschrieben.: Do 7. Feb 2013, 12:07 
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Der eine oder andere hat vielleicht schon vom neuen Telekommunikationsgesetz gehört, welches die Rechte des Verbauchers stärken soll. Wie sehr es das tatsächlich tut (oder halt eben auch nicht), möchte ich mal an einem persönlichen Beispiel darlegen und bin gespannt, was Ihr so davon haltet. ;)

Wie die meißten von Euch wissen, bin ich zum 01.01.2013 mit meinem Laden umgezogen. Die Telekom wurde zeitig (Mietvertrag kam Anfang/Mitte Dezember zustande) über diesen Umzug informiert und ich habe mich erkündigt, ob ISDN/DSL am neuen Standort verfügbar sind (bis DSL 16.000 möglich, so daß mein DSL 2.000 locker drin sein sollte). Nachdem ich einen Schaltungstermin für meinen neuen Telefonanschluß zum 08.01. genannt bekam, informierte ich meinen DSL-Anbieter AOL/Alice/O2/Telefonica über den Umzug und den Schaltungstermin. Und jetzt wird's witzig...

Telefonica konnte an meinem neuen Standort mit möglichem DSL 16.000 kein DSL 2.000 bereitstellen oder irgendwas vergleichbares. oO Ich mußte also zu einem anderen Anbieter wechseln und sollte von meinem Sonderkündigungsrecht gebrauch machen. Na gut! Sonderkündigungsrecht bedeutet ja, daß keinerlei Kündigungsfrist besteht und das erscheint auch logisch, wenn ein Anbieter bei vorhandener DSL-Leitung kein DSL anbieten kann (was jedoch weniger logisch erscheint :mrgreen: ).

Sonderkündigung raus, zu 1&1 gewechselt, Leistung/Preis sind identisch wie bei AOL/Alice/O2/Telefonica und alles klappte zackig. Dann erstmal wieder Ernüchterung, weil ich für 70 Euronen ein neues Modem kaufen muß, da mein Telekom-Modem welches mir bisher DSL 2.000 bereitgestellt hat, 6 Kilometer weiter kein DSL 2.000 mehr bereitstellen kann. :denk: Zum Glück kann mein Auto trotz Umzug immernoch Super bleifrei tanken und ich muß mir keinen neuen Motor kaufen, danke VW!!! Aber jetzt kommt's...

AOL/Alice/O2/Telefonica (sorry wenn ich jemanden vergessen habe) bucht weiter ab. :lehrer: Beschwerde raus, Sonderkündigungsrecht, bla bla... Keine Antwort. Nochmal geschrieben... keine Antwort. Also habe ich mich mal schlau gemacht, um den Herrschaften und Dämlichkeiten die Füße auzupumpen: Das dürfen die! :klugscheisser: Wie bitte was? :border: Ja ja, die dürfen nach neuem Telekommunikationsgesetz noch drei Monate weiter abbuchen, trotz Sonderkündigungsrecht aufgrund Unfähigkeit die bisherige Dienstleistung weiter anzubieten. :veryshocked:

Kommt das nur mir wenig "kundenrechtgestärkt" und mehr als unlogisch, gar schon dreist vor?

Zum Spaß nochmal eine kleine Aufrechnung, was ein Umzug kostet, wenn man nur seine Telefon- und Internetanschluß "umzieht" (Preise um ein paar Cent abgerundet):

- Versendung eines neuen NTBA (Telekom): 7,00 €
- einen vorhanden Anschluß "freischalten" (Telekom): 70,00 €
- ISDN-Anlage anklemmen damit Telefon auch funktioniert (Telekom): 100,00 €
- DSL-Modem, da Telekom-Modem bei Telekom-Leitung nicht funktioniert (1&1): 70,00 €
- 1. Monat "Unfähigkeitsbeitrag" (AOL/Alice/O2/Telefonica): 20,00 €
- 2. Monat "Unfähigkeitsbeitrag" (AOL/Alice/O2/Telefonica): 20,00 €
- 3. Monat "Unfähigkeitsbeitrag" (AOL/Alice/O2/Telefonica): 20,00 €

Ergibt 307,00 € nur für Telefon und Internet, ohne auch nur eines der unzähligen Telefonate (natürlich vom Handy, da man ohne Telefonanschluß schlecht einen Telefonanschluß zum laufen bringen kann) zu berücksichtigen und ohne auch nur ein einziges Mal telefoniert oder das World Wide Web aufgesucht zu haben. :wink:

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Nein, es liegt weder an meinem Ping, noch an meinem Rechner...
Ich BIN so schlecht!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Dienstleistung nicht erbringbar, kassieren erlaubt
BeitragNachricht geschrieben.: Do 7. Feb 2013, 12:29 
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Der ganz "normale" Kommunikationwahnsinn in Deutschland :rofl:

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 Betreff des Beitrags: Re: Dienstleistung nicht erbringbar, kassieren erlaubt
BeitragNachricht geschrieben.: Do 7. Feb 2013, 13:29 
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Borderliner71 hat geschrieben: - Versendung eines neuen NTBA (Telekom): 7,00 €
- einen vorhanden Anschluß "freischalten" (Telekom): 70,00 €
- ISDN-Anlage anklemmen damit Telefon auch funktioniert (Telekom): 100,00 €
- DSL-Modem, da Telekom-Modem bei Telekom-Leitung nicht funktioniert (1&1): 70,00 €
- 1. Monat "Unfähigkeitsbeitrag" (AOL/Alice/O2/Telefonica): 20,00 €
- 2. Monat "Unfähigkeitsbeitrag" (AOL/Alice/O2/Telefonica): 20,00 €
- 3. Monat "Unfähigkeitsbeitrag" (AOL/Alice/O2/Telefonica): 20,00 €

Ergibt 307,00 € nur für Telefon und Internet
Meine Umzugskosten mit unserem ISDN/ DSL Anschluss!
- Versendung eines neuen NTBA (Telekom): 0,00 €, da den alten mitgenommen
- einen vorhanden Anschluß "freischalten" (Telekom): 0,00 €, da auf neue Laufzeit (2 Jahre) eingelassen
- ISDN-Anlage anklemmen damit Telefon auch funktioniert ([strike]Telekom[/strike] selber gemacht): 0,00 €
- DSL-Modem behalten 0,00 €
Macht zusammen 0,00€

Wie geht sowas?
Obwohl wir auch DSL von 1&1 (würde ich nie machen), O2 (Alice), und Vodafone (habe ich privat zu Hause) als Vertragspartner haben, zahle ich bei der Telekom lieber die paar Euronen (brutto 38,95€) für den Geschäftsanschluss mehr und bin Stressfrei von den ganzen "Leitungsborgern".
Privat Vodafone, wenns mal hakt ist es nicht so tragisch, nehme ich halt LTE oder UMTS zum surfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dienstleistung nicht erbringbar, kassieren erlaubt
BeitragNachricht geschrieben.: Do 7. Feb 2013, 13:36 
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Von diesem seltsamen Gesetz hab ich auch was gehört und das war es dann aber auch. Das Gesetz ist sowas von uninteressant, das es intern keine wirklichen wichtigen Info zu gab, zumind. bei uns nicht. Lag wohl auch daran, das wir solche Praktiken nicht hatten.

Du hast noch einen der seltenen Anschlussarten, Telefon bei der Telekom und DSL bei einem anderen Unternehmen. Du musstest nun zwei Umzüge melden, einen bei der Telekom und einen bei AOL heute Telefonica. Telekom kann dort, wo Du hingezogen bist DSL bis 16.000 liefern aber Telefonica nicht. Jetzt hätte Telefonice Deinen DSL Zugang "kündigen" können, macht es aber nicht. Schon sind Probleme vorprogramiert. Telekom kann Dich sehr schnell schalten, tut es in der Regel auch aber in diesem Fall ohne DSL. Ein Telekomtechniker kostet den Kunden sehr viel Geld.
Hast Du von 1und1 keine neue Hardware (Router) bekommen? Normalerweise bekommt man als "Neukunde" fast immer einen Router entweder kostenlos oder mit etwas Zuzahlung, aber 70 € nur für ein Modem ist schon heftig.

Tja, leider kannst Du nicht mein Kunde werden. Da hättest Du solche "Probleme" nicht gehabt. Als Beispiel: wenn bei uns ein Kunde umzieht, dann kostet der Umzug 69,95 € (ggf. 0 € bei neuer Vertragslausfzeit 24 Monate) und hat keine Hardwareprobleme, die er dann auch noch selber lösen muss und wenn er dort von uns keinen Anschluss bekommen kann, dann wird der Vertrag 14 Tage zum nächsten 1. gekündigt. Also wenn es heute wäre, dann würde der Vertrag zum 01.03.2013 von uns gekündigt. Wenn Du umzieht und Du dort ein spezielles Modem oder einen speziellen Router brauchst, dann bekommst Du diesen kostenlos von uns (locker mal mind. 150 - 200 €)
Den Installationsservice hättest Du dann von mir, als Bonbon, kostenlos bekommen :D

Viele Unternehmen sehen nur eins, Geld. Das liegt aber nicht nur an den Unternehmen selber sondern an den Verträgen mit den Vertretern. Wenn ich heute einen Kunden berate und er mir sagt, das er es sich nochmal überlegen will, dann passiert folgendes: entweder er macht den Vertrag zuhause online (bekommt dafür 15 €) oder er geht zu einen anderen "Vertreter". Egal wo er es dann macht, wenn er ein Problem hat, dann kommt er zu mir und will sofort eine kostenlose Lösung für sein Problem haben. Nur gibt es Probleme, da ist er selber für verantwortlich und die Verantwortung übernehmen die Leute nicht. Wenn z.B. seine Hardware defekt ist, dann kann ich doch nichts dafür. Doch aus sicht des Kunden bin ich dafür verantwortlich. Wenn ich dann dem Kunden sage, das wir die Endgeräte testen können, dann heißt es, die Hardware sei ok, Problem liegt an der Leitung. OK, dann nehme ich jetzt eine Störung auf und sage dem Kunde, wenn es eine unberechtigte Störung ist, dann wird er den Techniker bezahlen müssen. Spätestens da ist dann der Punkt, wo wir einen schlechten Service haben. Dann werden die Kunden ecklig und später trudelt eine Beschwerde über mich ein.
95 % der Probleme in meiner Branche sind nicht Probleme der Leitung sondern Probleme beim Kunden, ob nun defekter Splitter, Router, Telefonanlage, Telefon, PC, Smartphone usw. Aber der Kunde sagt zu 100%, an meiner Hardware liegt es nicht, alles Tip Top in Ordnung und mein Sohn/Vater/Tochter/Sonstige ist Informatiker oder Ingenieur oder sonstwas und natürlich Vollprofi.

Ein aktueller Fall:
Kundin war vor einiger Zeit bei meiner Kollegin. Sie hat Probleme bei der Telefonie, mal geht es mal geht es nicht. Hört sich nach eine Hardwareproblem an. Kollegin will der Kundin einen Splitter und einen NTBA geben (sie hat einen ISDN Anschluss). Kundin weigerte sich, die beiden Geräte auszutauschen, reines Stecksystem, raus/rein/fertig. Nach langem hin und her hat die Kollegin sogar eine Skizze ausgedruckt und alles mehrfach erläutert. 10 Tage später kommt sie wieder. Diesmal kam sie zu mir. Sie sollte Ihren Router, falls Ihr Internetproblem (was später beim ersten Gepräch dazu kam) weiterhin bestehen sollte. Nun ging Internet und Telefonie nicht. Router getestet = OK, perfekte Werte. Ich hab der Kundin mehrfach gesagt, warum wir den Rotuer testen sollten. Das wollte sie nicht verstehen. Ich bot Ihr einen Techniker an, welcher bei Ihr zuhause schaut, wo die Probleme vorhanden ist. Wollte sie nicht, weil dieser ja Geld kosten könnte, aber es liegt ja nicht an Ihrer Hardware!!! Sie verlies dann verägert auch den Laden.
Eine Woche später steht sie wieder vor mir. Jetzt durfte ich eine Störung aufnehmen. Erst Frage: eine Rückrufnummer, damit wir (unsere Technik) die Kundin anrufen können. Reaktion = nein, eine Rückrufnummer gibt sie mir nicht, sie will lieber selber den Techniker anrufen, klar... kann sie machen, über unsere kostenlose Hotline, das wollte sie dann auch nicht. Nächste Frage: wieviele Telefondosen haben sie zuhause? Das weiß ich nicht genau, war Ihre antwort und wollte mir auch keine Anzahl geben. Alle anderen Fragen hab ich dann nicht mehr gestellt, nur noch die "klassischen" Antworten eingetragen. Dann sagte sie mir, das sie sich anwaltlich beraten und drohte damit. Ich, das interessiert mich nicht. Zwei Tage später konnte dann ein Termin vereinbart werden, nach langem hin und her...
Techniker stellte fest, dass das Netzteil vom NTBA defekt sei und dieser defektr Netzteil hat wohl auch den neuen NTBA "kaputt gemacht". Es wurde ja auch alles ausgetauscht. Dann wurde noch eine extrem alte Telefondose mit einem speziellen Widerstand gefunden, die DSL Probleme verursachen kann...
Ich könnte wetten, das in den nächsten Tagen eine Kündigung mit einer Beschwerde reinkommen wird. Dann bekommt die Kundin dann noch einen netten Brief mit oh sorry, wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und überweisen Ihnen dafür eine Gutschrift in Höhe von 50-100 €.
Ich bekomme dann noch eine rüge.
Sowas wie oben erlebe ich viel zu oft und leider bekommen die Kunden viel zu viel an Zuwendungen auch wenn der Fehler nicht bei uns zu finden war.

_________________
Grüße
mad_flyer_one
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Durch die richtige Formulierung eines Problems hat man bereits die halbe Lösung.
von Albert Einstein


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 Betreff des Beitrags: Re: Dienstleistung nicht erbringbar, kassieren erlaubt
BeitragNachricht geschrieben.: Do 7. Feb 2013, 13:51 
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Borderliner71 hat geschrieben:Der eine oder andere hat vielleicht schon vom neuen Telekommunikationsgesetz gehört, welches die Rechte des Verbauchers stärken soll. Wie sehr es das tatsächlich tut (oder halt eben auch nicht), möchte ich mal an einem persönlichen Beispiel darlegen und bin gespannt, was Ihr so davon haltet.
Das ist doch eine Errungenschaft!
Kleines Bsp. (aus der Realität!!!) wie es vorher war:
Kunde macht einen DSL-Vertrag bei meinen Freunden von 1&1.
Nach ca. 6 Monaten zieht er berufsbedingt um und möchte seinen DSL-Anschluss mitnehmen. Lt. 1&1 ist am neuen Wohnort kein DSL verfügbar. Der Kunde muss aber seine Restlaufzeit von 18 Monaten einhalten.
Das ganze ist noch vor Gericht gegangen und der Kunde hat kein Recht bekommen. Er hätte ja im Vorfeld erahnen können, das er bald umzieht usw...

auch nicht schlecht und bei 1&1 völlig normal :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Dienstleistung nicht erbringbar, kassieren erlaubt
BeitragNachricht geschrieben.: Do 7. Feb 2013, 14:00 
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18 Monate ist heftig aber beide Fälle sind "normal".
Daher ist mein Tipp...
entweder man geht zum rosa Riesen oder zu einem alternativen, reginonalen Anbieter. Da hat man mehr von. Vorallem wenn es ein regional arbeitendes Unternehmen ist. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Dienstleistung nicht erbringbar, kassieren erlaubt
BeitragNachricht geschrieben.: Fr 8. Feb 2013, 12:23 
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Gev.Tod hat geschrieben:Meine Umzugskosten mit unserem ISDN/ DSL Anschluss!
- Versendung eines neuen NTBA (Telekom): 0,00 €, da den alten mitgenommen
Das ging leider nicht, da niemand von der Telekom zum schalten des Anschlußes zu mir kam. Die 7,-€ für den NTBA waren also nur die Versandkosten, das Gerät selbst bekam ich kostenlos (ich brauchte ihn aber eigentlich auch nicht, da ich einen NTBA hatte).
Gev.Tod hat geschrieben:- einen vorhanden Anschluß "freischalten" (Telekom): 0,00 €, da auf neue Laufzeit (2 Jahre) eingelassen
Danach hat mich meines Wissens nach keiner gefragt. Im Nachhinein aber auch gut so, denn der Telekom-Vertrag ist nach der Aktion (und der zugesicherten, mehrfach reklamierten, aber noch immer nicht vorhandenen Rufnummeransage auf meiner alten Telefonnummer) zum nächstmöglichen Kündigungszeitpunkt Geschichte.
Gev.Tod hat geschrieben:- ISDN-Anlage anklemmen damit Telefon auch funktioniert ([strike]Telekom[/strike] selber gemacht): 0,00 €
Hätte ich gerne gemacht! Auf dem Anschlußplan des NTBA war die Anlage nicht vorgesehen. Daraufhin rief ich einen Techniker (Hotline) der Telekom an. Ich erklärte ihm, welches Telefon ich habe, es am alten Standort über meine ISDN-Anlage geklemmt war, ich das Telefon aber jetzt nach Anschlußplan des NTBA angeschlossen habe. Der Techniker meinte das wäre auch richtig so und laut seinem soeben durchgeführten Test (ich mußte den NTBA ab- und anklemmen) hätte meine Leitung eine Störung.

Der Techniker, welcher daraughin zu mir kam, sagte mir dann aber die Leitung wäre ok, ich müßte die ISDN-Anlage anklemmen. Das tat er und weil er einen "guten Tag" hatte, berechnete er statt 150,-€ nur 100,-€. ;)
Gev.Tod hat geschrieben:- DSL-Modem behalten 0,00 €
Wie ich bereits schrieb, war das nicht möglich! Für mich war es auch völlig unverständlich, daß ein DSL-Modem (Teledat irgendwas) 6 km weiter kein DSL mehr bereitstellen kann. Und die Aussage daß diese nicht ginge (DSL-Anschlußart an meinem neuen Standort anders als am alten) stammte vom Telekom-Techniker welchen ich hier vor Ort hatte!!!
Gev.Tod hat geschrieben:Obwohl wir auch DSL von 1&1 (würde ich nie machen), ...
Also ich kann bisher nichts negatives sagen. Alles funktionierte super und so, wie sie es mir vorher gesagt hatten. Keine Nachfragen, keine Reklamtion, keine Terminverschiebung (Telekom wollte Telefon am 02.01. schalten, verschob dann aber doch auf den 08.01. -> Eröffnung war am 07.01.), kein nichts.

DSL-Anschluß bestellt, Schaltungstermin genannt bekommen (schaltet die Telekom, nicht 1&1), 3 Tage vorher kam das neue Modem/Router (Fritz!Box Home Server+ oder so), zum Schaltungstag bekam ich um die Mittagszeit einen Anruf von 1&1 mit "erfolgter Schaltung", versucht, ging. Alles top!

Mit dem neuen Modem konnte ich sogar die für 100,-€ von der Telekom angeklemmte ISDN-Anlage abklemmen und mein Telefon direkt am Modem anschließen. Und im Gegensatz zum Anschluplan der Telekom war in der Beschreibung von 1&1 jede Telefonart aufgeführt mit Anschlußplan, so daß ich einfach meines raussuchen und entsprechend anklemmen konnte.

Selbst meine vorherige schriftliche Anfrage nach einem früheren Schaltungstermin wurde umgehend per telefonischer Kontaktaufnahme seitens 1&1 (sehr freundlich und augenscheinlich kompetent) beantwortet.
Gev.Tod hat geschrieben:O2 (Alice), ...
Hätte ich auch behalten, wenn sie in der Lage gewesen wären, die Dienstleistung weiter bereitzustellen. Mit AOL war ich sehr zufrieden, mit allem danach nicht mehr.

Ich möchte nochmal betonen, daß ich eigentlich nur alles so am neuen Standort haben wollte, wie ich es am alten hatte (inkl. Klemmung meiner Geräte). Daß es anders kam lag daran, daß sowohl Telekom, als auch Telefonica dauernd mit "geht nicht", "geht nur so", "geht erst dann und dann" usw. kamen! Ich bin Verkäufer und Schrauber, ich verlasse mich auf das, was man mir sagt. Ein IT-Studium fand ich etwas übertrieben, um umziehen zu können. :mrgreen:
Gev.Tod hat geschrieben:... zahle ich bei der Telekom lieber die paar Euronen (brutto 38,95€) für den Geschäftsanschluss mehr und bin Stressfrei von den ganzen "Leitungsborgern".
In JEDEM Schreiben weise ich auf den Umstand hin, daß es sich bei mir um einen Firmenanschluß handelt. Auch und genau deshalb ist die Rufnummernansage für mich so wichtig. Die Telekom reagiert darauf einfach nicht! Im Gegenteil, sie besitzen sogar die Frechheit meinen Privatnamen statt den Firmennamen ins Telefonbuch einzutragen. Auf meine Reklamation darauf bekomme ich dann die dümmliche Antwort, daß ich das wohl so beauftragt hätte (vor mir lag eines der Schreiben in welchem ich wieder mal auf "Firmenanschluß" hinwies). Da bleiben dann selbst mir die Worte weg!
mad_flyer_one hat geschrieben:Telekom kann dort, wo Du hingezogen bist DSL bis 16.000 liefern aber Telefonica nicht.
Korrigiere mich wenn ich falsch liege, aber meines Wissens nutzt Telefonica die Leitung der Telekom. Wenn als die Telekom kann, warum dann nicht Telefonica? Soweit mir bekannt, gibt es bei uns nur noch einen einzigen anderen Anbieter, welcher ein eigenes Leitungsnetz hat: Kabel Deutschland, nämlich die ursprünglichen "Fernsehleitungen".
mad_flyer_one hat geschrieben:Hast Du von 1und1 keine neue Hardware (Router) bekommen? Normalerweise bekommt man als "Neukunde" fast immer einen Router entweder kostenlos oder mit etwas Zuzahlung, aber 70 € nur für ein Modem ist schon heftig.
Doch (siehe auch oben), von 1&1 bekam ich diese Fritz!Box. Warum die nicht kostenlos war, weiß ich nicht. Allerdings glaube ich daß es damit zusammenhängt, daß ich vielleicht noch keinen Laufzeitvertrag habe, damit nach Ablauf der Kündigungfrist bei der Telekom auch der Rest des Anschlußes umziehen kann und erst ab dann ein Vertrag entsteht. Für die Übergangszeit habe ich auch bereits monatliche Gutschriften zugesichert bekommen, welche das in etwas ausgleichen sollten. Dazu habe ich aber nichts geschrieben, weil ich es noch nicht wirklich habe (und ich glaube nichts mehr, was ich nicht sehe :D ).
mad_flyer_one hat geschrieben:Tja, leider kannst Du nicht mein Kunde werden. Da hättest Du solche "Probleme" nicht gehabt. Als Beispiel: wenn bei uns ein Kunde umzieht, dann kostet der Umzug 69,95 € (ggf. 0 € bei neuer Vertragslausfzeit 24 Monate) und hat keine Hardwareprobleme, die er dann auch noch selber lösen muss und wenn er dort von uns keinen Anschluss bekommen kann, dann wird der Vertrag 14 Tage zum nächsten 1. gekündigt. Also wenn es heute wäre, dann würde der Vertrag zum 01.03.2013 von uns gekündigt. Wenn Du umzieht und Du dort ein spezielles Modem oder einen speziellen Router brauchst, dann bekommst Du diesen kostenlos von uns (locker mal mind. 150 - 200 €)
Den Installationsservice hättest Du dann von mir, als Bonbon, kostenlos bekommen :D
Das ist das Problem bei allen Unternehmen! Man hat keinen Ansprechpartner (so wie es dann bei Dir wäre ;) ). Es ist einfacher ein Problem mit jemandem zu klären, welchen man nach einem Versuch auch wieder erreichen kann. Wenn Du jedes Mal jemand neues hast, wird Dein Problem mal so und mal so verstanden, dauernd das selbe vorgeschlagen und Du drehst Dich im Kreis bis Du genervt aufgibst.
mad_flyer_one hat geschrieben:95 % der Probleme in meiner Branche sind nicht Probleme der Leitung sondern Probleme beim Kunden, ob nun defekter Splitter, Router, Telefonanlage, Telefon, PC, Smartphone usw.
Absolut richtig, so war es ja auch bei mir. Diese Vermutung äußerte ich ja dann auch gegenüber dem Telefon-Techniker der Telekom, welche aber nach einem Leitungstest (keine Ahnung welche Leitung er prüfte) meine Leitung als Fehler diagnostizierte. Nichtmal meine Einwände "selbst das Modem findet das DSL-Netz, wie kann da die Leitung das Problem sein" brachten ihn davon ab. Der Techniker vor Ort sagte dann das Gegenteil und bestätigte meine Vermutung (und berechnete diese).

Und sorry, aber wie kann ich mir dabei einen Vorwurf machen?
mad_flyer_one hat geschrieben:...
Ich könnte wetten, das in den nächsten Tagen eine Kündigung mit einer Beschwerde reinkommen wird. Dann bekommt die Kundin dann noch einen netten Brief mit oh sorry, wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und überweisen Ihnen dafür eine Gutschrift in Höhe von 50-100 €.
Ich bekomme dann noch eine rüge.
Sowas wie oben erlebe ich viel zu oft und leider bekommen die Kunden viel zu viel an Zuwendungen auch wenn der Fehler nicht bei uns zu finden war.
Das ist natürlich auch nicht richtig, ganz klar! Im Grunde genommen ging es mir bei diesem Thema aber hauptsächlich um die Tatsache, daß jemand mit etwas berechnen darf, daß er nicht bereitstellen kann. Und das, obwohl ich laut selbiger Gesetzesregelung ein Recht auf Sonderkündigung habe. Gut, da greift dann Gev.'s Einwand, daß ich keine 18 Monate zahlen soll.

Aber mal ehrlich:
Ob 18 oder 3 Monate... Ich wollte Telefonica nicht kündigen. Wenn sie die Leitung nicht bereitstellen können, MUSS ich leider kündigen. Es ist schlicht und ergreifend nicht mein Verschulden, daher wäre sogar 1 Monat berechnung ohne Leistung nach meinem empfinden von Recht und Unrecht nicht richtig.

Zu Telefonicas Ehrenrettung möchte ich aber noch erwähnen, daß ich aus "Kulanz" jetzt doch nur 2 Monate bezahlen muß, was sie mir nicht liefern können. Also warum mecker ich noch, ich sollte dankbar sein! :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Dienstleistung nicht erbringbar, kassieren erlaubt
BeitragNachricht geschrieben.: Mo 11. Feb 2013, 18:02 
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Borderliner71 hat geschrieben:
Gev.Tod hat geschrieben:... zahle ich bei der Telekom lieber die paar Euronen (brutto 38,95€) für den Geschäftsanschluss mehr und bin Stressfrei von den ganzen "Leitungsborgern".
In JEDEM Schreiben weise ich auf den Umstand hin, daß es sich bei mir um einen Firmenanschluß handelt. Auch und genau deshalb ist die Rufnummernansage für mich so wichtig. Die Telekom reagiert darauf einfach nicht! Im Gegenteil, sie besitzen sogar die Frechheit meinen Privatnamen statt den Firmennamen ins Telefonbuch einzutragen. Auf meine Reklamation darauf bekomme ich dann die dümmliche Antwort, daß ich das wohl so beauftragt hätte (vor mir lag eines der Schreiben in welchem ich wieder mal auf "Firmenanschluß" hinwies). Da bleiben dann selbst mir die Worte weg!
Bei der Beauftragung eines neuen Festnetzanschlusses legst du bzw. dein Ansprechpartner bei der Tcom bereits fest, ob es ein Geschäfts- oder Privatkundenanschluss wird. (wir haben 2 verschiedene Portale bei der Telekom. Eins für PK und eins für GK. Falls dein Händler nur PK kann, kann er dir auch keinen GK-Anschluss schalten.)
Da du einen Privatkundenanschluss hast und die Privatkunden-Hotline kontaktierst, wird dich niemand dort in einen Geschäftskunden wechseln.

Du kannst mal die 0800-3305400 (Vertrieb) oder die 0800-3305401 (Kundenservice) für GK anrufen und erfagen, wie du wechseln kannst.
Die Hotline ist von 08.00 - 18.00 (Mo. - Do.) und 08.00 - 16.00 (Fr.) erreichbar.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dienstleistung nicht erbringbar, kassieren erlaubt
BeitragNachricht geschrieben.: Do 14. Feb 2013, 11:30 
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Registriert: Mi 17. Sep 2008, 15:42
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Wohnort: Holzheim
Gev.Tod hat geschrieben:Bei der Beauftragung eines neuen Festnetzanschlusses legst du bzw. dein Ansprechpartner bei der Tcom bereits fest, ob es ein Geschäfts- oder Privatkundenanschluss wird. (wir haben 2 verschiedene Portale bei der Telekom. Eins für PK und eins für GK. Falls dein Händler nur PK kann, kann er dir auch keinen GK-Anschluss schalten.)
Ich habe keinen Händler. Alles läuft direkt schriftlich über über die Telekom.

Seit fast 12 Jahren habe ich diesen Vertrag mit der Telekom und ebenso lange den Telefonbucheintrag der Firma. Im Gegenteil, jahrelang sogar zusätzlich Textteile wie "Vertragshändler" und bla bla bla. Für mich ein eindeutiges Indiz eines Geschäftsanschlußes. ;)
Gev.Tod hat geschrieben:Du kannst mal die 0800-3305400 (Vertrieb) oder die 0800-3305401 (Kundenservice) für GK anrufen und erfagen, wie du wechseln kannst.
Die Hotline ist von 08.00 - 18.00 (Mo. - Do.) und 08.00 - 16.00 (Fr.) erreichbar.
Danke, daß Du so eine Mühe machst! :D

Aber ich kläre da nichts mehr. Ihren Vertrag kann sich die Telekom zum Kündigungstermin dort hin stecken, wo keine Sonne scheint. Ein neuer Anbieter ist bereits mit der Anschlußübernahme und fristgerechten Kündigung beauftragt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dienstleistung nicht erbringbar, kassieren erlaubt
BeitragNachricht geschrieben.: Do 14. Feb 2013, 14:16 
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Borderliner71 hat geschrieben: Seit fast 12 Jahren habe ich diesen Vertrag mit der Telekom und ebenso lange den Telefonbucheintrag der Firma. Im Gegenteil, jahrelang sogar zusätzlich Textteile wie "Vertragshändler" und bla bla bla. Für mich ein eindeutiges Indiz eines Geschäftsanschlußes. ;)
Steht auf deiner monatlichen Rechnung was von Businessanschluss?

Borderliner71 hat geschrieben:Ein neuer Anbieter ist bereits mit der Anschlußübernahme und fristgerechten Kündigung beauftragt.
Hast du wieder selber im Inet gemacht? :shock: ....nicht dass es wieder ein PK-Tarif ist!
Andere Anbieter haben auch Festnetzanschlüsse für Geschäftskunden. ;)
Bei Geschäftskunden reicht z.B. eine Geschäftsaufgabe, um aus dem Vertrag zu kommen.

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