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 Betreff des Beitrags: IL-2 Sturmovic: Battle of Stalingrad
BeitragNachricht geschrieben.: Sa 22. Apr 2017, 11:47 
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BF3 Name: Borderliner71
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BF2 Name: Borderliner1971
Wie in der Shoutbox schon geschrieben, habe ich mir zu meiner alten Leidenschaft Anfang des Jahres mal ein neues Spiel geleistet. Bis dahin habe ich immer mal das Spiel Microsoft Combat Flight Simulator 3 gezockt (hatte ich glaube auch schon mal irgendwo geschrieben), welches ich zwar mit vielen Extras und Modifikationen aufgebohrt hatte, welches aber grafisch doch deutlich ins Hintertreffen geraten ist.

Arcademäßiges Highscoregeballer ist nicht mein Ding, weshalb etwas ins Haus sollte, was ins Sachen Flugtechnik und Physik möglichst extrem realistisch ist. Und genau das habe ich in IL-2 Sturmovic: Battle of Stalingrad gefunden. xP

Hier mal ein "Ingame-Video" dazu:




Da mein Joystick Logitech Force 3D Pro mit komischen Ausfallerscheinungen glänzte und mein Ersatzjoystick Saitech Cyborg 3D Gold zwar funktionierte, aber einfach nur ein "Causal-Gamer-Joystick" ist und daher in derart realistischen Simulationen diverse Schwächen hatte, mußte kurz darauf ein neuer Joystick her.

Also e4sy gefragt, was momentan das Beste ist und so wurde es ein Thrustmaster HOTAS Warthog. Ein geiles Stück Technik (zusammen 6,5 Kilo schwer) aus massivem Metall, in Metallgehäusen (auch die Schubregler) und ewig vielen, ebenso robusten Metallschaltern und mit 5 Metallfedern zentriertem Joystick. Eine Replik der Steuerelemente aus der Fairchild A-10 Warthog (die wir :bf2: er ja alle kennen) und laut Thrustmaster auch in Zusammenarbeit mit U.S. Air Force entwickelt. Geiles Teil! :mrgreen:

Der Joytsick hat aber ein Problem! Zu Gunsten der Präzission (schaut Euch mal die DPI-Auflösung des Joyticks an) hat Thrustmaster allerdings auf die "Verdrehfunktion" des Joyticks verzichtet, welche bei normalen Joysticks die Funktion der Seitenruder darstellt. Deshalb brauchte ich also Ruderpedale. Und weil ich jetzt so schon auf dem "Mechaniker mag stabiles Metall"-Trip war, habe ich mir die ebenso metallisch robusten MFG Crosswind in Kroation in schön mattiertem Schwarz anfertigen lassen.

Blieb aber immer noch ein Problem, nämlich daß man sich im Cockpit nur schwerlich (mit Maus, Tastatur oder einem der Mini-Sticks am Joystick) umschauen kann. Im Luftkampf nicht sehr perfekt und von der Simulation her unbefriedigend. Also noch ein 3. Mal den e4sy kontaktiert und BÄMMM... mit der Oculus Rift sitze und bewege ich mich jetzt im Cockpit.

:hecheln:

Das ist sooo geil! Das könnt Ihr Euch nicht vorstellen! :hecheln:

Absolut realistische Flugsimulation mit Flugzeugen die realistischen Schaden nehmen, wie in echt zerbröseln (die Programmierer haben die Einzelteile des Flugzeuges programmiert und dann zu einem Modell zusammen gefasst), gesteuert mit extrem guten und realistischem Joystick/Schubhebel und Pedalen (die sollten die Tage kommen) und dann in einem so realistischen 3D-Cockpit sitzend, daß es mir schon vor der Betätigung eines einzigen Knopfes die Sprache verschlagen hat.

Vom ersten Flug (bewußt erst mal reiner Alleinflug ohne Luftkampf) möchte ich gar nicht viel schreiben, außer: Ich bin eigentlich hart gesotten, bin real vom Segelflugzeug über kleine Motorflugzeuge und Hubschrauber bis hin zu Verkehrsflugzeugen so ziemlich mit allem geflogen und auch mit dem Mopped sehr forsch unterwegs. Aber beim erst VR-Flug hab ich fast in mein VR-Cockpit gek*tzt, weil es sich wirklich sehr realistisch anfühlt. :shock:

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Nein, es liegt weder an meinem Ping, noch an meinem Rechner...
Ich BIN so schlecht!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: IL-2 Sturmovic: Battle of Stalingrad
BeitragNachricht geschrieben.: Sa 22. Apr 2017, 11:53 
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BC2 Name: mad_flyer_one
BF2 Name: mad_flyer_one
Da hat der Border ein neues Spielzeug. :rocker: :rocker: :rocker:

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Grüße
mad_flyer_one
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Durch die richtige Formulierung eines Problems hat man bereits die halbe Lösung.
von Albert Einstein

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 Betreff des Beitrags: Re: IL-2 Sturmovic: Battle of Stalingrad
BeitragNachricht geschrieben.: Di 10. Okt 2017, 17:29 
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BF3 Name: Borderliner71
BC2 Name: Borderliner71
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Ich hatte mad mal von diesem WWII-Flugsimulator vorgeschwärmt und versprochen, etwas von meinen Feindflügen hoch zu laden, um den Unterschied mit der Arcade-Fliegerei in Battlefield 2 zu verdeutlichen. Einige meiner Flüge sind schon aufgezeichnet, jedoch habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, diese Aufzeichnungen in ein Videoformat zu tranferieren (und zusammen zu schneiden). :(

Schwierig ist auch, die Immersivität rüber zu bringen, die in den Videos natürlich fehlt. Insbesondere, weil zwar meine Kopfbewegungen, jedoch nicht meine Augenbewegungen aufgezeichnet werden können. Hinzu kommt, daß bei einem normalen Bildschirm das Sichtfeld oben und unten kleiner ist, als in der VR-Brille. Dadurch sind meine Bewegungen teilweise unverständlich und nerven beim betrachten. Ich arbeite also erst noch ein wenig daran, meinen Kopf bewußter zu bewegen, um die Aufzeichnung "realer" zu machen. ;)

Besser als mit den Aufzeichnungen, kann ich aber mit dem nachfolgenden Video schon mal eines meiner "Arbeitsgeräte" vorstellen. Ich hatte ja glaube schon mal erzählt, daß ich solche Youtube-Videos zusammen mit Erfahrungsberichten realer Piloten und auch Bedienungsanleitungen (vom Flugzeughersteller, nicht vom Spielehersteller) genutzt habe, um die tatsächlich extrem realistische Simulation zu meistern. Lange Rede... los geht's!




Hier zu sehen ist eine frühe Version der Messerschmitt Bf109, nämlich die Bf109 E4, auch "Emil" genannt. Die E-Version wurde 1939 an die Luftwaffe ausgeliefert und flog trotz Ablösung durch neuere Varianten bis ins Jahr 1943 Kampfeinsätze.

Im Vergleich zu praktisch allen anderen Jagdflugzeugen (sowohl der Achsenmächte, als auch der Alliierten) ist die Bf109 (in allen Varianten, jeweils verglichen mit Ihren zeitlichen Gegnern) extrem klein und leicht. Gerade mal 2.010 kg Leergewicht (Startbereit mit Sprit und Munition 2.505 kg) treffen auf einen Daimler Benz DB601 V12-Motor mit 33.500 ccm und 990 PS. Wie sich das fliegt, kann man sich an diesen Eckdaten ausrechnen. ;)

Nach glaubwürdigen Quellen werden diese noch flugtauglichen Bf109-Veteranen heute mit einem maximalen Ladedruck von 1.1 ata (statt der möglichen ca. 1.4 ata) Ladedruck geflogen (so wohl auch in diesem Video), um die Haltbarkeit der alten Motoren möglichst lange zu gewährleisten. Nach meinen Simulationserfahrungen bedeutet das also salop gesagt "Halbgas", um das (und evtl. folgende Videos) verständlicher zu machen.

In diesem Video kann man - wenn man genau hinschaut - sehr schön "Probleme" sehen, mit welchen ich mich in der Simulation am Anfang herumschlagen mußte. Der starke Motor zwingt der kleinen und leichten Zelle des Flugzeuges in jeder Situation seinen Willen auf, was besonders problematisch beim Start ist. Das Drehmoment des Motors drückt den (in Flugrichtung) linken Flügel regelrecht Richtung Boden und belastet damit das linke Rad das äußerst schmalen Hauptfahrwerkes sehr stark. Dazu hat das kleine Seitenleitwerk bei geringen Geschwindigkeiten kaum Wirkung, so daß der Start (aber auch die Landung) ein Eiertanz sind. Jeder noch so kleine Fehler und das Ding biegt stramm ab und aus dem Flugzeug wird ein Rasenmäher. In der Realität bedeutete das, daß wohl mehr (auch erfahrene) Bf109-Piloten bei Start und Landung ums Leben kamen, als durch Feindflüge. Was den "Monster-Mythos" dieses ansonsten im Flug sehr verzeihenden Flugzeuges erklärt.

Und ich kann Euch sagen, daß ich LANGE brauchte, um das Ding überhaupt erst einmal zur Startbahn zu rollen. :rofl: Erst die Lektüre der Erfahrungsberichte realer Piloten hat mich das Ding beherschen lassen, was zumindest mir zeigt, wie nah an die Realität die Programmierer gekommen sind. :shock:

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