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 Betreff des Beitrags: Antisemitismus: Hassmails gegen scheidende Piraten-Politiker
BeitragNachricht geschrieben.: Mo 30. Jan 2012, 15:43 
Administrator
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Registriert: Mi 23. Apr 2008, 20:09
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Auch wenn es komisch klingt, aber nach meinem Gefühl, müssen wir mit unseren Bemerkungen/Scherzen usw. auch diesbezüglich aufpassen!

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Antisemitismus: Hassmails gegen scheidende Piraten-Politikerin

Die scheidende Politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, Marina Weisband, ist wegen ihres jüdischen Glaubens massiv angegriffen worden. "Ich habe Hassmails bekommen, auf rechtsextremistischen Webseiten wurde mein Foto veröffentlicht", sagte Weisband der "Bild am Sonntag". Daneben hätten Texte gestanden, "wie die Juden jetzt die deutsche Parteienlandschaft erobern würden." Weisband hatte am Mittwoch bekanntgegeben, beim kommenden Bundesparteitag im April nicht mehr für den Vorstand zu kandidieren.

Quelle: Morgenpost

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Geschäftsführerin zieht sich zurück
Ober-Piratin Marina Weisband gibt auf

Die „Piraten“ verlieren eine ihrer wichtigsten Gallionsfiguren: Bundesgeschäftsführerin Marina Weisband will sich zurückziehen. Sie wolle sich nicht auf die „gefährliche Schiene des Berufspolitikers“ begeben.

Quelle: Fokus Online

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Antisemitismus in der Gesellschaft tief verankert
Judenfeindliche Einstellungen sind nach Einschätzung von Experten in "erheblichem Umfang" in der deutschen Gesellschaft verankert. Das geht aus dem Antisemitismus-Bericht hervor, den ein unabhängiger Expertenkreis auf Einladung von Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse in Berlin vorgestellt hat. Bereits im vergangenen Herbst hatte sich das Bundeskabinett mit dem Bericht auseinandergesetzt.

In dem Bericht, der auf den Seiten des Bundesinnenministeriums seit November abrufbar ist, heißt es, das Internet spiele bei der Verbreitung von Antisemitismus eine besondere Rolle. Rechtsextreme, Holocaust-Leugner und extremistische Islamisten nutzten das Netz mit großer Selbstverständlichkeit als Plattform für ihre Propaganda.udenfeindliche Einstellungen sind nach Einschätzung von Experten in "erheblichem Umfang" in der deutschen Gesellschaft verankert. Das geht aus dem Antisemitismus-Bericht hervor, den ein unabhängiger Expertenkreis auf Einladung von Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse in Berlin vorgestellt hat. Bereits im vergangenen Herbst hatte sich das Bundeskabinett mit dem Bericht auseinandergesetzt.

In dem Bericht, der auf den Seiten des Bundesinnenministeriums seit November abrufbar ist, heißt es, das Internet spiele bei der Verbreitung von Antisemitismus eine besondere Rolle. Rechtsextreme, Holocaust-Leugner und extremistische Islamisten nutzten das Netz mit großer Selbstverständlichkeit als Plattform für ihre Propaganda.

Doch Antisemitismus sei auch jenseits der rechtsextremen und islamistischen Milieus zu beobachten. Es gebe mittlerweile eine "bis weit in die Mitte der Gesellschaft verbreitete Gewöhnung an alltägliche judenfeindliche Tiraden und Praktiken".

Diese basierten auf weit verbreiteten Vorurteilen, tief verwurzelten Klischees und auch auf schlichtem Unwissen über Juden und das Judentum. Beispielsweise seien rassistische, rechtsextreme und antisemitische Parolen auch weiterhin auf deutschen Fußballplätzen an der Tagesordnung. Das Problem habe sich in den letzten Jahren eher in die unteren Ligen verschoben.

Der bedeutendste politische Akteur beim Antisemitismus sei nach wie vor das rechtsextremistische Lager. "Gleichzeitig ist der Antisemitismus ein bedeutendes ideologisches Bindeglied in der
Ideologie des keineswegs homogenen Rechtsextremismus", heißt es in dem Bericht. Er habe schon deshalb eine besondere Bedeutung für die Integration der Anhänger des Rechtsextremismus und deren Identität.

Die Experten werteten unterschiedliche Untersuchungen aus, die auf Meinungsumfragen unter der Bevölkerung basieren. Sie ergäben übereinstimmend, dass es bei etwa 20 Prozent einen latenten Antisemitismus gebe, hieß es. Jedoch seien die Meinungsumfragen methodisch mit einer Reihe von Problemen behaftet, schränkten die Experten die Aussagekraft der Ergebnisse ein.

Deutschland im europäischen Mittelfeld
Bei der Verbreitung antisemitischer Einstellungen unter der Bevölkerung nehme Deutschland aber im europaweiten Vergleich einen Mittelplatz ein. "Dabei ist zu betonen, dass Deutschland trotz einer beständigen Auseinandersetzung mit seiner nationalsozialistischen Vergangenheit und trotz einer weitgehenden öffentlichen Tabuisierung des Antisemitismus im Allgemeinen höhere Werte erreicht als die westeuropäischen Länder Italien, Großbritannien, Niederlande und Frankreich", heißt es in dem Bericht. Zum Teil extrem hohe Antisemitismuswerte gebe es in Polen, Ungarn und Portugal.

Expertenkreis 2009 eingesetzt
Nach einem entsprechenden Bundestagsbeschluss hatte die Bundesregierung den Expertenkreis im Jahr 2009 eingesetzt, um verstärkt gegen Antisemitismus vorzugehen. Der Kreis soll regelmäßig Berichte vorlegen.

Quelle: Tagesschau

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www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE ... ertenkreis: Antisemmitismus-Bericht

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